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Sommerausstellung 2024

Siegfried Anzinger – Georg Baselitz – Georges Braque – Jürgen Brodwolf – Luciano Castelli – Marc Chagall – Martin Disler – Max Ernst – Konrad Felixmüller – Rainer Fetting – George Grosz – Erich Heckel – Hermann Hesse – Ando Hiroshige – Katsushika Hokusai – KH Hödicke – Alex Katz – Ernst Ludwig Kirchner – Dietrich Klinge – Kubach + Kropp – Max Liebermann – Henri Matisse – Herbert Mehler – Helmut Middendorf – Henry Miller – Joan Mirò – Emil Nolde – Claire Ochsner – Pablo Picasso – Gerhard Richter – Lesser Ury – Raymond E. Waydelich – Bernd Zimmer und mehr


Riehen im Wonnemonat Mai 2024

Sehr geehrte, liebe Sammler, Künstler, Kunstliebhaber, liebe Freunde,

„Alles neu macht der Mai,
Macht die Seele frisch und frei.
Laßt das Haus, kommt hinaus!
Windet einen Strauß!
Rings erglänzet Sonnenschein,
Duftend prangen Flur und Hain:
Vogelsang, Hörnerklang
Tönt den Wald entlang“.

Deutschsprachiges Volkslied, dessen Text im Jahre 1818 von Hermann Adam von Kamp verfasst wurde.


Der Mai 2024 bringt mir durch die Unterstützung alter, treuer und uneigennütziger Freude, viel Farbe, Inspiration und Freude ins kleine Häuschen in Riehen. Werke von höchster Qualität, bester Provenienz, viele davon kleine Juwelen, wie es auch mein Arbeitsplatz ist. Ich empfinge tiefe, wohlige Dankbarkeit und bin glücklich, dass ich in meiner früheren Arbeitsleben wohl doch nicht alles falsch gemacht habe, wenn ich bedingungslos und transparent die Menschlichkeit, die Liebe zum und den Respekt vor dem Werk der Schaffenden sowie vor den Menschen die sich um dieses Werk kümmern, in den Vordergrund meiner Arbeit gestellt habe.

Nun ist bereits mehr ein halbes Jahr vergangen, seit der Eröffnung meiner Galerie in Riehen, gegenüber der Fondation Beyeler. Jeder einzelne Tag davon war spannend und geprägt vom Treffen vieler neuer Menschen aus der ganzen Welt. Die Zeit verfliegt wie im Rausch.

Die Lage führt dazu, dass ich es mit für mich ganz ungewohnten Besuchermengen zu tun habe, es gibt Tage an denen ich mehr Besucher hier begrüssen darf, als ich das in drei Monaten in der früheren Galerie tun konnte. Nicht ein einziges negatives Erlebnis, keine abfälligen oder unfairen Bemerkungen, es grenzt an ein Wunder.

Wenn nun auch noch unsere irre Welt etwas Ruhe finden dürfte, die Menschen es wieder wagen dürften, sich etwas Schönes, inspirierendes zu schenken, der Alltag von weniger Ängsten, Zweifeln und Unsicherheit geprägt sein dürfte, wäre auch ich ganz entspannt, was unser aller Zukunft betrifft.

Genug der schönen Worte, nun zu dem, das wirklich der Grund für diese Zeilen ist, das seit meiner Kindheit mein Leben bestimmt und bereichert:

Anfang Juni werde ich die Sommerausstellung 2024 eröffnen und damit weitere meiner „Helden“ feiern.


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