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Siegfried Anzinger

Werke

Biografie

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Siegfried Anzinger ist am 25. Februar 1953 in Weyer, Oberösterreich, geboren. Er ist nicht nur ein Maler, sondern auch Graphiker und Plastiker. Der Künstler zählt zu den Begründern der sogenannten „Neuen Wilden“ Anfang der 80er Jahre (gemeinsam mit Erwin Bohatsch, Gunter Damisch, Alois Mosbacher, Hubert Scheibl und Hubert Schmalix). Nach seinem Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien ging Siegfried Anzinger nach Köln. Köln wurde neben Wien zu seiner zweiten Heimat wurde. Für seine Arbeiten wurde er bereits sehr früh u.a. mit dem Oskar-Kokoschka-Preis oder dem großen Österreichischen Staatspreis für Bildende Kunst ausgezeichnet. Ab den 1980er Jahren war er mit seinen Kunstwerken auf nationalen und internationalen Kunstmessen und Ausstellungen zu sehen (Biennale, documenta …). Im Jahr 1997 erhielt er eine Professur für Malerei an der Kunstakademie in Düsseldorf.

Siegfried Anzingers Kunstwerke zeichnen sich durch Spontaneität und spielerische Leichtigkeit aus. Man könnte seine Kunst als eine Antwort auf die bürgerliche Kunst der vorangegangenen Dekade lesen. Für seine Gemälde ist auch das non-finito, das Unfertige außerordentlich wichtig. Teilweise übermalte der Künstler sein Bilder mitunter mehrfach. Oft finden sich bis zu zwanzig Malschichten auf seinen Gemälden. Während Anzingers frühe Arbeiten stark expressiv sind, so nimmt er sich bei seinen späteren Werken zurück. Er arbeitet in Serien und malt auch gleichzeitig an mehreren Bildern.

Neben Ausstellungen in Galerien wie der Galerie Krinzinger, der Galerie Martin Janda oder der Galerie Ariadne kann Anzinger auch auf eine große Zahl von Ausstellungen in Museen, Kunsthallen und ähnlichen Institutionen zurückblicken. Allein im Museum der Sammlung Essl, heute in Klosterneuburg beheimatet, war Anzinger mit seinen Werken von 1991 bis 2011 in neunzehn Ausstellungen vertreten, etwa . 1991 in “Das Jahrzehnt der Malerei in Österreich 1980 bis 1990. Sammlung Schömer“, die außerdem in sechs weiteren Institutionen wie dem Kunstforum Wien, der National Gallery of Modern Art in Delhi oder dem Szépmuvészeti Múzeum in Budapest gezeigt wurde, 1996 “Malerei in Österreich 1945-95. Die Sammlung Essl“, die auch im Künstlerhaus Wien und in der Mücsarnok Kunsthalle Budapest zu sehen war, 1999 „“Sammlung Essl – the first view“, 2000 “Works in Space“ Skulpturen/ Objekte im Dialog mit “the first view“, 2001 “Reisen ins Ich – Künstler/selbst/Bild“, 2002 “Anzinger / Lebschik“, 2004 “Neue Wilde. Eine Entwicklung“, 2006 “Österreich: 1900 – 2000. Konfrontationen und Kontinuitäten“, 2007 “Passion for Art“ und zuletzt 2011 “Festival der Tiere. Eine Ausstellung für Kinder. Erwachsene willkommen!“.

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